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Architektur Fuerteventura.



Anhand der Architektur der Gebäude auf Fuertevetura lässt sich einiges über die Kultur und Lebensweise seiner früheren Bewohner erfahren. Die Gebäude auf Fuerteventura lassen sich in 4 verschiedene Bautypen einteilen: religiöse Gebäude, archäologische Bauten, Wohnhäuser und typische Gebäude, die in einer für Fuerteventura typischen Bauweise erbaut wurden (edificaciones singulares). An religiösen Gebäuden finden wir auf Fuerteventura insgesamt 12 Kirchen und ca. 20 Kapellen. Die Kirchen wurden nach und nach parallel zur Entstehung des jeweiligen Dorfes erbaut und weisen die typischen Merkmale ihrer Epoche auf. Im Laufe der Zeit wurden Reformatiosarbeiten, sei es aufgrund von Bränden, Piratenangriffen oder zur Erweiterung, notwendig.

Architektur FUERTEVENTURA

Die Kapellen wurden größtenteils im 18. Jhr. durch die Bewohner der verschiedenen Dörfer erbaut und weisen dementsprechend eine gewisse Einfachheit in der Bauweise und einen Mangel an Baumaterialien auf.

Als edificaciones singulares gelten z.B. Fiedhöfe, Leuchttürme und Lagerhallen, die sich durch eine typische Bauweise, wie sie nur auf Fuerteventura anzutreffen ist, auszeichnen.

Friedhöfe wurden auf Fuerteventura erstmals im 19. Jhr. zur Seite der Kirchen gebaut. Derzeit gibt es 12 Friedhöfe auf Fuerteventura. Sie weisen eine pyramidenähnliche Bauweise mit einem rechtwinkligen Grundriss auf und sind von aus Kalksteinen erbauten Mauern umgeben.

Früher errichtete man zum Schutz und zur Verteidigung der Dörfer und Städte Festungsanlagen, wie man sie z.B. in Caleta de Fuste, Tarrajalejo oder El Cotillo (El Tostón) findet.

Desweiteren gibt es sechs Leuchttürme auf Fuerteventura. Vier von ihnen sind zu Beginn des 20. Jhr. erbaut wurden. Diese sind El Faro del Lobo, El Tostón, La Punta de Jandía und La Entallada de Tuineje. Später kamen die Leuchttürme von Morro Jable und Puerto del Rosario hinzu.

Zur Lagerung von Ernteerträgen und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen erbaute man cillas und taros.

In den cillas lagerte die Kirche Spenden und eigene Ernteerträge. Die Cilla de La Oliva ist bis heute erhalten geblieben. Die taros dagegen nutzte man als Aufbewahrungsorte um Haushaltsgeräte und landwirtschaftliche Erzeugnisse, Käse und Handwerksgeräte aufzubewahren. Heute gibt es insgesamt noch sechs erhalten gebliebene Exemplare auf Fuerteventura; in Lajares, Ampuyenta, Pajara und La Matilla.

Weitere typische Bauten, die eng mit der Wirtschaft und dem kulturellen Erbe Fuerteventuras verbunden sind, sind tenrias, tahonas, Mühlen, Kalköfen und Salzabbauanlagen. Bei den tenrias handelt es sich Räumlichkeiten, die man zum Gerben von Leder verwendete. Ein heute erhaltengebliebenes Exemplar ist die Teneria de Mézquez.
Architektur FUERTEVENTURA

Architektur FUERTEVENTURA

Die Mühlen fanden ihren Gebrauch vor allem innerhalb der Familie. Sie wurden zum Mahlen des Getreides verwendet und spielten so eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Gofio, das damals ein täglich konsumiertes Grundnahrungsmittel darstellte. Erst existierten die Handmühlen, die aus einfachen Materialien geschaffen waren. Diese wurden im 18. Jhr. von den tahonas ergänzt. Die tahonas waren an die Bauernhäuser von außen angebaut und wurden auch zum Mahlen von Getreide verwendet. Später wurden die großen Mühlen erschaffen, die bis heute dem Landschaftsbild der Insel seinen ganz eigenen Charakter geben. Diese werden in zwei Typen unterschieden; zum einen in die molino macho und zum anderen in die molina.

Die Kalköfen treten erstmals im 17. Jhr. in Erscheinung, als die Kalkgewinnung an Bedeutung gewinnt. Seit jenem Zeitpunkt wurde Kalk zur Erbauung und zum Weißen von Gebäuden und zur Reinigung des Regenwassers verwendet. Es gab zwei verschiedene Typen des Kalkofens; den Lehmofen, der eine kleine runde Form besaß und den Kohleofen, der eine rechtwinklige Form besaß und den Lehmofen in seiner Größe überragte.

Schließlich spielten die Salzanlagen eine bedeutende Rolle für die Insel. In ihnen leitete man das Meerwasser in künstlich angelegte Kammern, in denen es mithilfe der Sonne verdunstete und das Salz zurückließ. Heute gibt es nur noch ein Exemplar, die Salina del Carmen, die für die Insel von großem historischen und kulturellen Wert ist.

Architektur FUERTEVENTURA

Bei den Wohnhäusern Fuerteventuras unterscheidet man zwischen dem traditionellen Wohnhaus und dem Herrenhaus. Bei den traditionellen Unterkünften legte man Wert auf die Widerstandskraft gegenüber den oft heftigen Winden und den heißen Temperaturen. Jene wurden zu Anfang aus trockenen Steinen und später mit Steinblöcken erschaffen. Die Steinblöcke widerum bestanden aus mit Lehm, Kalkmörtel, vulkanischer Erde und schließlich Zement verdichteten Steinen. Die Dächer der Häuser wurden aus Dornen und anderen pflanzlichen Materialien gefertigt. Für die Gestaltung des Inneren der Häuser verwendete man Holzleisten und -bretter. Die wichtigsten Räume der traditionellen Häuser waren die Küche und der Wassertank. Die Herrenhäuser sind durch Einflüsse der portugiesischen, andalusischen und kastilischen Kultur geprägt.

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